Die ersten Tage in Rumänien

  • Orla bei unseren Tierärzten

  • Orla auf dem Weg nach Timisoara

  • Erstuntersuch bei Dr. Croicu

  • Peter Schaffner hilft beim Röntgen

  • Orla war zwar apathisch, dennoch hat sie um sich gebissen. Eine kleine Narkose war notwendig.

  • Auf dem Leerröntgen war nichts auffälliges zu finden.

  • Nach dem sogenannten Leerröntgen folgten Röntgenbilder mit Luft- und Bariumkontrast.

  • Auch die Röntgenbilder mit Konstrastmittel brachten keinen Befund.

  • Die Firma unseres guten Freundes, Relu Vasii, der ja leider im letzten Herbst bei einem tödlichen Unfall ums Leben kam, besteht weiter. Sein Vorarbeiter Iosif hat die Firma übernommen. Er macht das sehr gut, aber Relu wir vermissen dich als Menschen sehr!

  • Die dringendsten Reparaturen werden durchgeführt.

  • Zaunteile hatten sich gelöst und mussten neu angeschweisst werden.

  • Die Metallteile und Schrauben waren bei unserer Ankunft bereits auf dem Gelände.

  • Den Zement und einige Arbeitsutensilien mussten wir noch kaufen

Die ersten Tage in Rumänien

20.07.2017

Am späten Samstagabend kamen wir in Brebu an. Die Fahrt war mühsam: sehr viel Verkehr, sehr viele Staus und Wolkenbrüche.

Als erstes führen wir immer Gespräche mit unserem Team. Wir besprechen die Lage, diskutieren die aktuellsten Probleme und organisieren Lösungen dafür.

Beim ersten Besuch in unserem Tierheim entdeckten wir, dass Orla, eine der kleinen Schwestern, die vor unserem Tor ausgesetzt wurden, krank ist.
Am Montag brachten wir sie also zu unseren Tierärzten in die Klinik. Sie bekam Infusionen und Medikamente gegen Durchfall. Leider verschlechterte sich ihr Zustand und sie hatte am Dienstagabend einen Rektusprolaps (Schleimhaut des Darms wölbt sich aus dem After). Also fuhren wir am Mittwoch notfallmässig nach Timisoara, rund 120 km entfernt. Dort gibt es Tierärzte mit Röntgengeräten, denn es bestand der Verdacht auf einen Fremdkörper im Darm. Viele Stunden und vier Röntgenbilder später (mit Luftkontrast und Bariumkontrast) waren wir genau gleich schlau wie zuvor. Es war auf den Röntgenbildern nichts auffälliges zu finden.
Orla ist nun wieder in der Klinik unserer Tierärzte in Resita, bekommt weiterhin Infusionen und stärkere Medikamente. Wir können nur abwarten, was passieren wird.

Neben diesem Notfall waren wir natürlich nicht untätig: Wir besorgten das restliche Material für den Bau der Schattendächer. Eigentlich wollte Peter Schaffner am Mittwoch damit beginnen, aber Orlas Leben hatte natürlich Vorrang. Wir hoffen, dass heute nichts dazwischen kommt und er mit der Arbeit beginnen kann.

Die dringend nötigen Reparaturarbeiten, die teilweise gefährlich für Hund und Tierpfleger waren, haben wir bereits durchführen lassen. Die weniger dringenden wurden bereits besprochen und werden erledigt, sobald die Firma besser Zeit hat.

Ausserdem hatten wir einen Termin bei der Bank. Dort mussten einige administrative Arbeiten erledigt werden. Weiter führten wir einige Telefongespräche betreffend Geländesuche und bereiteten Inserate für Zeitungen und Online-Portale vor.

Ein grosses Problem, dass wir momentan noch lösen müssen, ist das Wasser für die Hunde. Unsere Hunde spielen jeweils mit ihren Wassernäpfen und werfen diese um. Dann haben sie gerade während der heissesten Phase des Tages kein Wasser mehr. Wir haben nun Metallbehälter gefunden, die am Zaun fixiert werden können und möchten diese gerne kaufen. Details sehren Sie HIER. Dafür benötigen wir allerdings Ihre Unterstützung, da unsere derzeitige Finanzlage diese Investition eigentlich nicht zulässt.

Ein Eimer kostet 70 Schweizer Franken. Der Vorteil dieser Wasserbehälter ist, dass sie aus Metall sind. Die Hunde können Sie nicht zerbeissen. Ausserdem kann man den Eimer zur Reinigung leicht aus der Halterung nehmen. Wenn wir an unseren neuen Standort umziehen, kann man sie leicht demontieren und mitnehmen. Die Wasserbehälter sollten also mehrere Generationen von Hunden überleben.

Bitte unterstützen Sie uns und finanzieren Sie einen (oder mehrere) Wasserbehälter, damit unsere Hunde während der Hitze nicht mehr dursten müssen!

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