Strassenhund Leo

  • Leo

  • Zwei riesige Wunder klaffen zwischen seinen Hinterbeinen.

  • Der Transport mittels Tuch ist sehr schonend und verhindert übermässige Schmerzen.

  • Peter und Nicole Schaffner gehen so behutsam wie möglich mit Leo um.

  • Bei unseren Tierärzten in der Praxis Vetlink Resita

  • Das linke Hinterbein ist massiv angeschwollen.

  • Leo ist extrem lieb, trotz grosser Schmerzen.

  • Bei Leo wurde kein Chip gefunden. Er ist ein Strassenhund ohne Besitzer.

  • Ein Venenzugang wird gelelgt.

  • Die Infusion wird angehängt.

Strassenhund Leo

27.02.2016

Seit gestern, 26.02.2016, sind Nicole und Peter Schaffner wieder in Rumänien im Einsatz. Hier können Sie Ihre Aktivitäten und Erlebnissen mitverfolgen.

Wie immer, wenn wir (Nicole und Peter Schaffner) in Rumänien sind, werden unsere Pläne täglich über den Haufen geworfen. So auch heute am ersten Tag nach unserer Ankunft.
Eigentlich wollten wir ins Tierheim und ins Lager fahren, um die Sachspenden aus der Schweiz auszuladen und uns einen Überblick zu verschaffen. Aber das Telefon klingelte, bevor wir losfahren konnten.

Eine Frau aus einem Dorf rund 45 Autominuten von Resita entfernt bat uns um Hilfe. Sie fand heute früh einen verletzten Strassenhund vor ihrem Haus. Natürlich fuhren wir sofort hin. Es ist dasselbe Dorf, aus dem unser Senior Osip stammt. Es gibt dort enorm viele Strassenhunde.

Leo, wie alle Strassenhunde in diesem Dorf genannt werden, lag wie ein Häufchen Elend am Wegrand. Wenn es sein musste, konnte er zwar auf drei Beinen einigermassen laufen, aber er hatte grosse Schmerzen. Als wir ihn grob untersuchten, fanden wir zwei riesige Wunden zwischen den Hinterbeinen sowie diverse kleinere Hautverletzungen. Er hatte einen Kampf mit einem anderen Tier gehabt, das war klar. Allerdings konnte oder wollte er sein linkes HInterbein nicht belasten. Es war auch massiv geschwollen. Ein Autounfall kann nicht ausgeschlossen werden.
Wir trugen ihn vorsichtig auf einem Tuch ins Auto und fuhren zu unserer Tierärztin nach Resita.

Leo ist sehr abgemagert und bekommt nun mal als erstes Schmerzmittel, Infusionen und Antibiotikum. Er liess alle Untersuchungen und Injektionen ganz lieb über sich ergehen. Er ist unheimlich froh, dass sich jemand um seine Verletzungen kümmert. Später wird er dann in Narkose gelegt. Erst dann wird sein Bein genauer untersucht werden. Wir hoffen, dass er nur der Schmerzen wegen das Bein nicht belastet und nicht auch noch Knochenbrüche oder Hüftluxation hinzukommt.

Bitte unterstützen Sie Leo und spenden Sie, damit wir die Tierarztkosten für ihn bezahlen können! Herzlichen Dank in Leos Namen!

Auf Facebook unter DIESEM LINK können Sie weiterverfolgen, wie es Leo geht. Sie müssen nicht bei Facebook angemeldet sein. Die Einträge sind öffentlich und können von jeder Person angeschaut werden.

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