Tierschutzorganisation Wings of Care
 
Wings of Care (WIOCA)
CH - 4457 Diegten
 info[at]wioca.ch
 Tel. (+41) 061 601 26 53
Fax (+41) 061 601 26 35
Spendenkonto
60-685853-3 (Postkonto)
 
 

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Tierschutzorganisation Wings of Care (WIOCA)

Die Tierschutzorganisation Wings of Care (WIOCA) wurde am 13.05.2009 von Nicole und Peter Schaffner gegründet. WIOCA ist ein gemeinnütziger Verein im Sinne Art. 60 ff des Schweizerinschen Zivilgesetzbuches (ZGB) mit Sitz in Diegten, BL. Der Tierschutzverein wird durch eine Reihe freiwilliger Helfer unterstützt.

Im Gegensatz zu vielen anderen Tierschutzorganisationen vermitteln wir keine Tiere aus dem Ausland in die Schweiz. Die Gründe dafür erklären wir weiter unten.

Warum engagieren wir uns auch im Ausland?
Uns ist sehr wohl bewusst, dass es auch vielen Tieren in der Schweiz nicht gut geht. Unsere Gründerin Nicole Schaffner ist Tierarztgehilfin und kennt daher die Situation in der Schweiz recht gut.
In Rumänien steckt der Tierschutz noch in den Kinderschuhen. Es ist teilweise kaum zu glauben und kaum zu ertragen, wie schlecht Tiere behandelt oder mit voller Absicht gequält werden. Dahinter steckt aber nicht immer ein böser Wille: Die Menschen wissen es teilweise einfach nicht besser oder sind sich gar nicht bewusst, dass auch Tiere leiden können. Oft geht es den Menschen in Rumänien selbst sehr schlecht und so können sie sich zum Beispiel den Tierarzt gar nicht leisten.
Nur Aufklärung und Sensibilisierung zum Thema Tierschutz können hier eine Verbesserung bringen und das haben wir uns zum Ziel gesetzt.

Vermitteln wir Tiere aus Rumänien an Familien in der Schweiz?
Nein. Eine Vermittlung in die Schweiz wäre nur eine Verschiebung des Problems und keine Lösung. Unser Ziel ist es, die Bevölkerung, v. a. Kinder, und die Regierung in Rumänien für artgerechte Tierhaltung und Tierschutz zu sensibilisieren und somit das Problem an der Wurzel zu packen. Wir setzen uns für Kastrationen statt Tötungsaktionen ein, da nur dies langfristig das Problem der Strassentiere lösen wird.
Ausserdem haben viele Tiere, die in Rumänischen Tierheimen sitzen, immer nur auf der Strasse oder als Hofhund an einer Kette gelebt. Es kann sehr schwierig sein, sie an unser Leben zu gewöhnen. Oft sind sie auch unsauber, sind es nicht gewohnt an Leinen zu laufen oder gar Kommandos zu befolgen. Immer wieder landen solche Tiere am Schluss in Schweizer Tierheimen, weil die Menschen, die sie aufgenommen haben, die Situation falsch einschätzten.
In unseren Schweizer Tierheimen warten auch viele Tiere, die genauso glücklich über ein neuen Zuhause wären. Solange diese Situation nicht ändert, werden wir keine Tiere aus dem Ausland importieren.

Wie hoch sind die Verwaltungskosten?
Da nur sehr wenig allgemeine Spenden, d.h. Spenden deren Zweck nicht vorbestimmt ist, eingehen, müssen wir von den projektgebundenen Spenden 10% als Unkostenbeitrag an die Verwaltungskosten abziehen. Die Kosten, die diese 10% übersteigen werden von den Gründern übernommen.

Sind Spenden von Wings of Care von den Steuern abziehbar?
Ja, Wings of Care (WIOCA) ist von den Steuern befreit und als gemeinnützig anerkannt. Somit können in der Schweiz wohnhafte Personen ihre Zuwendungen (je nach kantonalem Steuergesetz) teilweise oder sogar ganz von den Steuern abziehen.
Für den Steuerabzug erhalten Sie zu Beginn eines jeden neuen Kalenderjahres eine Spendenbescheinigung über sämtliche Spenden, die Sie während des vergangenen Jahres an unsere Tierschutzorganisation getätigt haben.

Wer ist unsere Partnerorganisation und wie wird sie kontrolliert?
Der in Rumänien gemeinnützig anerkannte Tierschutzverein APAM wurde von einer rumänischen Familie gegründet. Zuerst begann alles im kleinen, privaten Rahmen. Sie zogen aufs Land und kauften ein grosses Grundstück, wo sie nun wohnen und auch ihre Gärtnerei betreiben. Schnell stiess die Familie finanziell an ihre Grenzen. Um Spenden sammeln zu können, gründeten sie den Verein APAM.
Die Familie und zwei freiwillige Helfer sind äusserst engagiert und mit sehr viel Herzblut dabei. Alle arbeiten ehrenamtlich. Sie gehen an die Grenze ihrer Belastbarkeit und tun fast alles, um Tieren in Not zu helfen. Sie mussten erst lernen, dass sie nicht alle Tiere retten können, was kein einfacher Prozess war.
Uns imponierte sehr, dass APAM von Rumänen gegründet und betrieben wird und nicht, wie sehr oft, von ausgewanderten Westeuropäern. Grundlage der Zusammenarbeit ist ein Vertrag, der eingehalten werden muss. Sollten wir feststellen, dass dieser nicht eingehalten wird, werden wir die Zusammenarbeit sofort einstellen.
Wir haben verschiedene Möglichkeiten zu kontrollieren, ob das Geld auch richtig eingesetzt wird:
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APAM muss uns zweimal jährlich ihre Buchhaltung inkl. Quittungen zusenden.
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Wir verlangen regelmässig Fotos (einerseits als Beweis, andererseits als Information für unsere Spender).
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Wenn wir APAM besuchen, können wir uns selbst von den Fortschritten und den Aktivitäten überzeugen.

Was sind unsere Ziele?
Das Wichtigste für uns ist die Zahl der herrenlosen Tiere zu verkleinern. Um dies zu erreichen, gibt es viele Wege. Ein Projekt, das wir bereits in Angriff genommen haben, ist das Kastrationsprojekt. Mit jedem kastrierten Tier, egal ob es einen Besitzer hat oder nicht, verringert sich die Zahl der herrenlosen Tiere um ein Vielfaches. Viele Besitzer finden es unnötig ihre Tiere kastrieren zu lassen oder es fehlt das Geld für die Operation. Die trächtige Hündin wird dann einfach ausgesetzt.
Der nächste Schritt wäre die Einrichtung eines Behandlungs- und Operationsraumes im Tierheim. Die Tierärzte könnten vor Ort mehrere Tiere behandeln und natürlich kastrieren. Dies würde dem APAM Team Zeit sparen, die Tiere müssten nach der Narkose nicht transportiert werden und die Kastrationen kämen auch billiger.
Ein Projekt, das noch in ferner Zukunft liegt, ist der Einsatz sogenannter "Tierschutzlehrer“ an Schulen. Dies sind Personen, die sich dem Thema Tierschutz angenommen haben und bereit sind, an Schulen darüber zu berichten. Solche Projekte sind in Serbien sehr erfolgreich und kommen bei den Kindern sehr gut an.