Tierarztkontrolle

Tierarztkontrolle

13.08.2016

Diese Woche fand in unserem Tierheim wieder mal eine Tierarztkontrolle statt. Wir hatten einige Hunde mit grösseren und kleineren Problemen, so dass es wesentlich einfacher war, wenn unsere Tierärztin gleich ins Heim kam.

Letzte Woche brach sich die kleine Dona das Beinchen und verdrehte irgendwie auch ihr Schulterblatt. Wie es genau passiert ist, wissen wir nicht. Wir fanden sie laut und unaufhörlich schreiend in ihrem Gehege vor. Wir rasten sofort nach Resita in die Tierarztpraxis. Fotos gibt's davon keine, denn wenn so ein kleines Bündel lauthals und ohne Unterbruch schreit, denkt man nicht daran Fotos zu machen. Die rumänischen Rumpelstrassen trugen nicht gerade zu einem angenehmen Transport der kleinen Dona bei.
In der Praxis angekommen, wurde sie in Narkose gelegt. Sie musste nicht operiert werden, aber ihre Schmerzen - und vermutlich auch der Schock - waren derart gross, dass eine Narkose angemessen war. Die Nacht über verbrachte sie in der Wohnung unserer Tierärztin zur Kontrolle. Am nächsten Tag wurde ihr ein Gips um das gebrochene Beinchen gelegt.
Die Kontrolle ergab nun, dass alles bestens verläuft. Bereits in zwei Wochen darf der Gips wieder weg. Das ist der Vorteil bei Welpen: Ein Knochenbruch heilt schnell.
Dona kommt mit ihrem Gipsbeinchen viel besser zurecht als wir dachten. Trotzdem geniesst sie die Extra-Pflege und Aufmerksamkeit.

Bei der Hündin Crissy wurde eine Hernie (Bruch) festgestellt. Sie wurde gestern operiert. Die Operation war viel komplizierter als gedacht. Komischerweise war die Bruchstelle nicht in der Mitte des Bauches wie sonst üblich, sondern links und rechts des Bauchmuskels. Die Operation hat sie gut überstanden. Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, ob die Operation erfolgreich war und die Nähte halten.
Crissy ist eine sehr lebhafte Hündin, die viel rennt und auch in die Höhe springt. Das ist für die Heilung nicht gerade ideal, aber wir hoffen das Beste.

Neben der Kontrolle gab es auch noch genügend Zeit für Streicheleinheiten.

Ein Prachtsesemplar von Ringelnatter wollte sich auch noch zeigen. Sie benötigte jedoch keine Behandlung, sondern erschreckte uns nur.

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